In fremden Betten – Schlafkultur weltweit

Quelle: dormabell.de
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Wir Deutschen schlafen im Schnitt etwa sieben Stunden pro Nacht und legen uns gegen elf Uhr abends schlafen. Tagsüber ruhen wir uns in der Regel nicht aus – den Mittagsschlaf überlässt die arbeitende Bevölkerung Kindern oder älteren Menschen. Wir schlafen meistens auf Lattenrost und Matratze, legen unseren Kopf auf ein Kissen und decken uns mit einer Bettdecke zu. Doch wie sehen die Schlafgewohnheiten in anderen Ländern aus? Welche Besonderheiten gibt es? Begeben Sie sich mit uns auf eine kleine Reise „in fremde Betten“ und entdecken Sie internationale Schlafgewohnheiten!

Siesta und stets ordentliche Betten – Schlafgewohnheiten in Lateinamerika

In Lateinamerika schläft man an Werktagen etwa so lange wie in Deutschland, am Wochenende etwas ausgedehnter. In fast jedem Haushalt wird das Bett täglich gemacht; die Bettwäsche wird mindestens einmal in der Woche gewechselt – und damit deutlich öfter als beim Durchschnittsdeutschen. Eine besondere Schlafgewohnheit ist die Siesta, eine ausgedehnte Mittagsruhe. Die Sitte, mittags eine längere Pause von der Arbeit einzulegen, ist vor allem historisch und klimatisch bedingt: Früher konnte man noch nicht auf Klimaanlagen zurückgreifen und versuchte, der drückenden Mittagshitze auf anderem Wege zu entkommen. Heutzutage wird die Siesta längst nicht mehr in dem Maße eingehalten, wie es zu früheren Zeiten der Fall war. Das hat zum einen wirtschaftliche Gründe, zum anderen besteht durch die starke Zunahme an Büroarbeit und durch den technologischen Fortschritt viel weniger Bedarf, der Mittagshitze auszuweichen.

Boxspring-Bett und Power-Napping – so schläft man in den USA

Im Durchschnitt schlafen US-Amerikaner an Werktagen eine halbe Stunde kürzer als Deutsche – nur 6,5 Stunden. Geschlafen wird meistens in einem Boxspring-Bett. Hierbei wird die Matratze auf die sogenannte „Box“ mit Federkern gelegt. Dies sorgt für die typische hohe Bettkante und die ausladende Optik, die wir aus Film und Fernsehen kennen. In den USA steht zurzeit außerdem ein ganz bestimmter Schlaf-Trend hoch im Kurs: das „Power-Napping“, das auch in Deutschland schon einigen bekannt ist. Hierbei handelt es sich um einen sehr kurzen Tagschlaf, der Müdigkeitsphasen überbrücken sowie die eigene Leistungsfähigkeit erhöhen soll. Die positiven Effekte dieser erlernbaren Schlaftechnik auf die körperliche Gesundheit und die geistige Leistungsfähigkeit konnten in verschiedensten wissenschaftlichen Studien unlängst belegt werden.

Schlafen auf Futon und in der Öffentlichkeit – Japans Schlafgewohnheiten

Das traditionelle Futon-Bett ist der Inbegriff japanischer Schlafkultur. Dieses Jahrhunderte alte Bett ist auch im heutigen Japan noch weitverbreitet. Die Matratze, auf der geschlafen wird, ist sehr dünn und kann samt Zudecke zusammengerollt und tagsüber verstaut werden, was mehr Flexibilität angesichts des oftmals begrenzten Wohnraums ermöglicht. Außerdem typisch für Japan: das Schlafen in der Öffentlichkeit, „Inemuri“ genannt. Dieser öffentliche Schlaf wird dort als etwas Alltägliches betrachtet und ist gesellschaftlich akzeptiert. Ob in der U-Bahn, auf der Parkbank oder sogar bei der Arbeit – wer ein kurzes Nickerchen abhalten möchte, kann das im chronisch überarbeiteten Japan praktisch überall tun. Interessant: Das Schlafen am Arbeitsplatz wird in Japan dahingehend interpretiert, dass der Mitarbeiter so viel für das Unternehmen leistet, dass er aus Übermüdung an Ort und Stelle schlafen muss. Das Schläfchen im Bürostuhl wird also nicht mit Faulheit gleichgesetzt, wie es hier in Deutschland der Fall wäre, sondern vielmehr mit enormem Leistungseinsatz.

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